Relativ günstige natürliche Bedingungen haben es ermöglicht, dass das Gebiet von Bitola, die Region Bitola und darüber hinaus in der fernen Vergangenheit über einen großen Reichtum an Waldressourcen verfügten. Die größten und hochwertigsten Waldkomplexe in der Gemeinde Bitola erstrecken sich im Gebiet des Berggipfels Kajmakčalan auf dem Nidže-Gebirge sowie rund um den Gipfel Pelister im Baba-Gebirge und in Teilen des Bigla-Gebirges.
Die häufigsten Baumarten sind: Weißkiefer, Schwarzkiefer, Erle, Buche, Eiche, Tanne und Espe. Die Region Kajmakčalan umfasst eine Fläche von 14.800 Hektar mit Beständen an hochwertigen Wäldern (Schwarzkiefer, Kiefer, Tanne, Buche usw.).
Die Region der Baba Planina mit dem Gipfel Pelister – mit Ausnahme des Nationalparks „Pelister“ (dem ersten Nationalpark der Republik Macedonia, ausgerufen im Jahr 1948) – umfasst eine Fläche von 10.400 Hektar. Davon entfallen 1.600 Hektar auf die streng geschützte Zone mit der Molikakiefer, der autochthonen endemischen fünf- nadeligen Kiefer Pinus peuce, die 1839 vom österreichischen Botaniker August Grisebach entdeckt wurde.
An den östlichen Hängen der Baba Planina befinden sich außergewöhnlich niederstämmige Wälder, darunter Eichenwälder auf 8.180 Hektar, Buchenwälder auf 2.067 Hektar sowie andere Waldtypen auf 840 Hektar, was insgesamt 11.087 Hektar entspricht. Die Vegetation von „Pelister“ besitzt eine besondere botanische Bedeutung. Hier wachsen 88 Arten von Gehölzpflanzen, die 23 Familien zugeordnet sind.
Die Gebirgsvegetation von „Pelister“ ist in 19 Pflanzengesellschaften, 11 Verbände und 7 Ordnungen gegliedert. Das Gebiet der Wildfauna von „Pelister“ ist Lebensraum für 62 Tierarten, unter denen sich besonders Hirsch, Reh, Gämse, Wildschwein, Bär, Luchs, Hase, Wolf, Rebhuhn und Steinschwalbe hervorheben.
Bei den Fischarten ist insbesondere das Vorkommen von Salmo trutta peristericus sowie der pelagonischen Bachforelle Salmo trutta pelagonicus hervorzuheben.
